Datum
04.09.2026
Uhrzeit
19:30
Veranstaltungsort
Heinrich-Heine-Haus, Lüneburg
Alles beginnt mit einem vierjährigen Buben aus Coburg, der nicht weiß, dass er Eltern hat - bis er eines Tages mit der Eisenbahn in Lindau ankommt. Ein fremder Mann holt ihn ab und begleitet ihn in ein Haus ans Bett einer gelähmten Frau. Er ist sein Vater, sie ist seine Mutter. Wie wird man der Mensch, der man ist? Michael Köhlmeier erzählt von den Traumata der Weltkriege, die bis in die Gegenwart nachwirken, und vom Alltag in einer erzählsüchtigen Verwandtschaft. Schonungslos ehrlich und mit der ganzen Kraft der Fiktion dringt er in die Tiefe der menschlichen Existenz. "Alles wird sich irgendwann irgendwie zurechtschütteln, darin liegt die Zuversicht meines Lebens."
Literaturbüro Lüneburg
vom: Mi 01. Juli 2026 09:42
letzte Änderung: öffentlich
erstellt von: Literaturbüro Lüneburg e.V.
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